| Fahrzeuge mit Jakobsdrehgestellen sind in der Bahnindustrie sehr beliebt. Unter anderem ist auch der fanzösische TGV mit dieser Drehgestelltechnik ausgestattet. Bei einer möglichen Entgleisung bleibt er in der Spur. Der Nachteil bislang: die Gelenkverbindungen zwischen den Wagenkästen enthalten keine Energieverzehrelemente.
Mit dem neu entwickelten Gelenk von Voith Turbo Scharfenberg wird der Sicherheitsaspekt noch höher angesiedelt. Im Prinzip arbeitet die Gelenkneuentwicklung auf der seit Jahrzehnten schon erfolgreich eingesetzten Technik der Verformungs- rohre. Diese Verformungsrohre werden durch Führungs- elemente ergänzt und in die Gelenkkonstruktion integriert.
Wird nun die Druckkraft momentan mehr als über 1.500 kN überschritten, so nimmt in dem neu entwickelten Gelenk ein rohrförmiges Deformationselement die Kräfte destruktiv auf.
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