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Glossar |
Föttinger-Kupplung
Ursprüngliche Bezeichnung für die Turbokupplung, abgeleitet vom Erfinder Prof. Dr. Föttinger. Häufig werden diese auch als Flüssigkeitskupplungen, Strömungskupplungen oder Hydrodynamische Kupplungen bezeichnet. |
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Pumpenrad
Als Pumpenrad bezeichnet man das Schaufelrad der Turbokupplung, welches mit der Antriebsmaschine verbunden ist. Gelegentlich wird das Pumpenrad auch als Primärrad bezeichnet. |
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Turbinenrad
Als Turbinenrad bezeichnet man das Schaufelrad der Turbokupplung, welcher mit der Arbeitsmaschine verbunden ist. Gelegentlich wird das Turbinenrad auch als Sekundärrad bezeichnet. |
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Außenrad
Das Außenrad ist das Schaufelrad, welches zusammen mit der Schale die äußere Hülle der Turbokupplung bildet. |
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Innenrad
Das Innenrad ist das Schaufelrad, welches vom Außenrad und der Schale umhüllt wird. |
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Schale
Die Schale bildet zusammen mit dem Außenrad die äußere Hülle der Turbokupplung. |
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Arbeitsraum
Im Arbeitsraum bildet sich der Strömungskreislauf aus. Dies ist im wesentlichen der Raum zwischen den beiden Schaufelrädern. |
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Verzögerungskammer
Die Verzögerungskammer ist ein Nebenraum, der sich im Stillstand mit Betriebsflüssigkeit aus dem Arbeitskreislauf anfüllt. Beim Anfahrvorgang befindet sich weniger Betriebsflüssigkeit im Arbeitskreislauf, der Motorhochlauf wird erleichtert und der Anfahrvorgang erfolgt sanfter. Nach dem Hochlauf der Arbeitsmaschine entleert sich die Betriebsflüssigkeit aus der Verzögerungskammer selbsttätig in den Arbeitskreislauf zurück. |
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Ringkammerschale
Die Ringkammerschale ist ein zusätzlicher inaktiver Aufnehmerraum. Während des Motorhochlaufs füllt sich die Ringkammerschale mit Betriebsflüssigkeit aus dem Arbeitskreislauf. Die aktive Füllmenge wird somit verringert, wodurch das Anfahrmoment erheblich reduziert wird. |
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Doppelkreislaufkupplung
Hier werden in einer Turbokupplung zwei Schaufelradpaare parallel geschaltet. Dadurch kann bei gleichem Durchmesser der Schaufelräder nahezu die doppelte Leistung übertragen werden. |
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Außenradantrieb
Pumpenrad und Schale sind mit der Antriebsmaschine verbunden und werden von dieser direkt angetrieben. Die Wärmeabfuhr ist günstig. Die optimale Funktion von Turbokupplungen mit Verzögerungskammer ist nur bei Außenradantrieb gewährleistet. |
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Innenradantrieb
Das Innenrad ist mit der Antriebsmaschine verbunden und wird von dieser direkt angetrieben. Beim Innenradantrieb ist die Wärmeabfuhr weniger günstig. Die Funktion von Turbokupplungen mit Verzögerungskammer ist bei Innenradantrieb nicht immer gewährleistet und muss im Einzelfall betrachtet werden. |
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Axialschub
Der Axialschub ist eine Kraft, die sich aufgrund des Strömungskreislaufs in axialer Richtung ausbildet. Der Axialschub kann von uns berechnet werden. Er ist bei Einkreislauf-Kupplungen stärker ausgeprägt als bei Doppelkreislaufkupplungen. |
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Kupplungskennlinie
Die Kupplungskennlinie beschreibt das Übertragungsverhalten (übertragbares Drehmoment) der Kupplung in Abhängigkeit vom Füllungsgrad, der Antriebsdrehzahl und dem Drehzahlverhältnis vom Pumpenrad zum Turbinenrad. |
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Retarder
Retarder ist eine geläufige Bezeichung für hydrodynamische Strömungsbremsen. Ein Retarder ist prinzipiell eine Strömungskupplung bei der das Turbinenrad festgesetzt ist. Die dem Pumpenrad zugeführte kinetische Energie wird in Wärmeenergie umgewandelt. Unter gewissen Umständen kann eine Turbokupplung als Retarder eingesetzt werden (Voith-Industrie-Retarder VIR). |
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